Verfahren zur Heizungsoptimierung – Hydraulischer Abgleich lohnt sich

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Beim hydraulischen Abgleich wird der Wassereinsatz in den Heizkörpern und Heizungsrohren auf die optimale Menge angepasst. Das führt in der Regel zu einer Reduzierung des Energieverbrauches – die geringere Menge an benötigter Energie bringt wiederum einen Kostenvorteil mit sich.

Technische Verfahrensweise

Vor dem hydraulischen Abgleich benötigt der Heizkessel eine sehr hohe Menge an Brennstoff, da eine erhöhte Menge an Wasser erhitzt werden muss. Das Warmwasser fließt über die Pumpe in die Heizungsrohre und verteilt sich ungleichmäßig unter den Heizkörpern. Bei der ungleichmäßigen Verteilung wird die erzeugte Wärme nicht optimal eingesetzt, um die stetig gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Bei einem hydraulischen Abgleich werden im ersten Schritt die erforderlichen Daten bezüglich der Warmwasserverteilung und des Drucks aufgenommen.

Die Berechnung dauert in der Regel etwa vier Stunden. Ist die Berechnung abgeschlossen, können die jeweiligen Einstellungen für die verschiedenen Heizkörper vorgenommen werden. Sind die Einstellungen korrekt, wird die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt. Der Warmwasserverbrauch wird gesenkt, da alle Heizkörper lediglich mit der erforderlichen Menge an Wasser versorgt werden. Der niedrigere Warmwasserverbrauch hat somit einen niedrigeren Brennstoffverbrauch zur Folge.

Förderung durch Bundesinstitute

Mit dem niedrigeren Brennstoffverbrauch sinkt ebenfalls der CO2-Ausstoß der Heizungsanlage. Da ein geringerer CO2-Ausstoß ein Ziel der Politik ist, wird der hydraulische Abgleich von der KfW und von der BAFA gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erstattet 15 Prozent der anfallenden Kosten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hingegen zahlt sogar 30 Prozent der Kosten.

Die Übernahme von Teilkosten hat die Funktion eines Anreizes für die energetische Sanierung des eigenen Hauses, was die Sicherstellung der Energiewende gewährleisten soll. Aber Obacht: Die Beantragung der Fördergelder für den hydraulischen Abgleich sollte im Voraus stattfinden. Andererseits ist es möglich, dass das Recht auf die Förderung entfällt.

Lohnt sich der hydraulische Abgleich?

Der Kosten- und Zeitaufwand für den hydraulischen Abgleich ist ein einmaliger Vorgang. Ein Teil der Kosten lässt sich durch Fördergelder zurückerstatten. Der niedrigere Brennstoffverbrauch sorgt für eine stetige Kosteneinsparung. Zusätzlich wird der CO2-Ausstoß gesenkt, wodurch die Umweltbelastung verringert wird.

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Bild: Pixabay.com