Brennstoffzelle – Erzeugen Sie Strom mit Ihrer Heizung

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23. Juli 2019

Erzeugen Sie mit Ihrer Heizung auf Brennstoffzellenbasis Wärme und Strom und schonen Sie somit Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

Wie funktioniert eine Brennstoffzelle?

In einer Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff (oder andere Energieträger) und Sauerstoff miteinander – dadurch entsteht Wasser, Wärme und auch Strom. Letzterer ist Gleichstrom, der bei modernen Brennstoffzellenanlagen in einen Inverter geleitet und dort in Wechselstrom umgewandelt wird. Die Wärme gibt die Anlage über ihren Wärmetauscher an den Heizwasser-Pufferspeicher ab, so kann Ihr Trinkwasser und der Heizkreis des Hauses erwärmt werden.

In einer Brennstoffzelle findet eine sogenannte „kalte Verbrennung“ statt, nämlich die Umwandlung chemischer Energie in Strom und Wärme. Die chemische Energie kann aus Wasserstoff, aber auch aus Erdgas, Butan oder Methanol stammen. Das Prinzip, bei dem ein Katalysator den Energiefluss in positive und negative Teilchen (Ionen und Elektronen) trennt, wird am häufigsten bei der Gebäudeversorgung angewendet. In Japan etwa haben sich Brennstoffzellenheizungen schon flächendeckend durchgesetzt. Es gibt auch Kraftfahrzeuge mit Brennstoffzelle, die umweltfreundlicher als Elektroautos sind, nur leider noch nicht deren Leistungen erreichen.

Im Heizungsbereich funktionieren Brennstoffzellen aber schon hervorragend.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor PT2

Der Vitovalor PT2 ist eine ideale Energiezentrale für moderne Einfamilienhäuser. Dieses System vereint auf kleinstem Raum die Wärme- und Stromerzeugung. Im Vergleich zu bestehenden KWK-Lösungen (Kraft-Wärme-Kopplung) ist der elektrische Wirkungsgrad beim Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor PT2 deutlich höher. Das verringert die Wärmeauskopplung, was das Brennstoffzellen-Heizgerät für Einsätze im Neubau wie in renovierten Gebäuden gleichermaßen prädestiniert.

Wie viel Strom kommt aus der Brennstoffzelle?

Die Faustregel besagt, dass eine Mikro-KWK-Anlage, die ein Eigenheim mit Wärme versorgt, auch annähernd genügend Strom für den heimischen Bedarf erzeugt. In den Spitzenzeiten beziehen die Bewohner zusätzlich (ein wenig) Strom aus dem Netz. In den Nachtstunden allerdings liefert die Anlage sogar überschüssigen Strom, den die Bewohner ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür erhalten sie eine Vergütung.

Den Ausgleich zwischen der Strom- und Wärmeerzeugung durch die Brennstoffzelle und dem tatsächlichen Bedarf besorgen ein Spitzenlastkessel und der öffentliche Netzstrom. Die gesamte Anlage wird von uns einheitlich geliefert, aufgebaut und angeschlossen. Ihr elektrischer Wirkungsgrad ist sehr hoch, darüber hinaus werden diese Anlagen staatlich gefördert (Stand 2019: bis zu 11.100 Euro pro Anlage).

Fordern Sie gleich mehr Informationen bei uns an!